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Arthur Gordon Wolf zu seiner Beteiligung an der Reihe SARAMEE befragt

ARTHUR GORDON WOLF

Interview mit Arthur Gordon Wolf, geführt von Alisha Bionda am 25. Jan. 2012.


Im Rahmen eines vierzehntägigen SARAMEE-SPECIALs befragte Alisha Bionda, den Herausgeber Chris Weidler, die Künstlerin und Autorin Chris Schlicht und einige der Autoren, die bisher an der Reihe mitgeschrieben haben.

ARTHUR GORDON WOLF
A.B.: Was ist für Dich persönlich das Besondere an SARAMEE?


A.G.W:: Mich hat vor allem das fremdartige Ambiente fasziniert, eine Welt, die der unsrigen sehr ähnelt und doch wieder gewisse Unterschiede aufweist. Es gibt seltsame Pflanzen, fremdartige Tiere und nicht zuletzt höchst merkwürde humanoide Rassen. Hinzu kommt die mittelalterliche Kultur, die aber paradoxerweise über Raum - "Schleusen" a la "Star Trek" verfügt.

A.B.: In welcher Antho bist Du vertreten, mit welcher Story und was erwartet den Leser darin?


A.G.W.: Ich bin bislang in zwei Bänden vertreten: "Das Glück von Saramee" und "Zeit der Vier Monde".
"In den Gärten von Bol D'Agon" handelt von einem Priester der mysteriösen Sekte der "Hüter des Opalwaldes". Der Priester scheint der Sucht nach Cakura verfallen zu sein und versetzt daher wertvolle Edelsteine. Der Geldwechsler Thallek Yur wittert ein weitaus lukrativeres Geschäft und beschließt, dem abtrünnigen Prieser heimlich zu folgen.
In der "Lilie von S'un Ak Meeh" gibt es ein Wiedersehen mit Saramees wohl bekanntestem Detektiv: Argus Panaoptes. Der ständig unter chronischem Geldmangel leidende Ermittler erhält von einem Xer den Auftrag, eine seltene Blume zu finden, die dessen Auftraggeber gestohlen wurde. Schon bald muss Panoptes allerdings feststellen, dass es sich bei dem Fall um weitaus mehr als nur den Raub einer Pflanze handelt. Die "Lilie" rührt an eines der größten Geheimnisse Saramees und jeder, der nach ihr sucht, begibt sich in tödliche Gefahr.

A.B.: Wieviel Plotfreiheit hattest Du? Wie lief die Zusammenarbeit mit dem Herausgeber ab?
A.G.W.: Im vorgegebenen Rahmen der Saramee-Welt (Rassen, Kultur, Orte, etc.) hatte ich im Grunde jegliche künstlerische Freiheit. Da ich anfangs nicht so firm in Sachen 'Saramee' war, schickte mir Christoph sogar passende (bereits erschienene) Stories zu meinem gewählten Thema, um Überschneidungen oder Fehler zu vermeiden. Zusammen mit einem recht umfangreichen Glossar über diese fremde Welt konnte ich dann "aus dem Vollen" schöpfen.

A.B.: Würde es Dich reizen auch weitere Texte für die Serie zu verfassen, sprich in weiteren Anthos zu erscheinen?


A.G.W.: Saramee bietet Raum für unendlich viele Geschichten – besonders auch für die eher düsteren, die ich ja bevorzuge. Gerne würde ich daher auch in weiteren Anthologien neue Stories entwickeln oder auch meine Lilien- Erzählung fortführen. ;-) Schau'n wir mal.