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Arthur Gordon Wolf

 

Jhg. 1962, Ex- Fitness- Trainer, Ex- Lehrer, hat nach 20 Jahren seinen sicheren Beamten- Job an den Nagel gehängt, um endlich mehr Zeit fürs Schreiben zu haben.

 

Seine Short- Stories, Erzählungen und Romane sind nahezu alle mehr oder weniger der Unheimlichen Phantastik zuzuordnen. Egal ob Crime, Fantasy, SF oder Horror, stets spielen die Elemente des 'Doppelbödigen', des 'Unheilvollen', eine zentrale Rolle - seine Arbeiten sind bislang in diversen Magazinen wie "MADAME", "c't", "Alien Contact" und "phantastisch!" erschienen sowie in mehreren Anthologien u.a. bei Grafit, Bastei Lübbe, Fabylon und Voodoo Press - ein SF- Hörspiel beim SDR/SWR und HR. Seine bislang umfangreichste Arbeit stellt die Trilogie "KATZENDÄMMERUNG" dar, ein düster- erotischer Thriller, der sich um Archäologie, ägyptische Mythen, Katzen und Dämonen dreht. Im Oktober 2013 ist nun endlich der komplette Roman im LUZIFER-Verlag erschienen. 

Ähnlich umfangreich gestaltet sich aktuell auch sein UMC-Projekt, eine düstere, mystisch-angehauchte Cyberpunk-Saga, die sich aus verschiedensten Erzählungen, Novellen und Romanen zusammensetzt. Seit August 2012 sind "Das Fest der Grauen Mondin", "Die Neongrüne Katze", "Schwarz-Weiße Tode", "Kronzeugenregelung", "Liebe mich!" sowie "Die Dunwich-Pforte" nun auch als eBook bei Amazon + Co online. Im Frühjahr 2013 erschien mit "DIE WEISSEN MÄNNER" eine erste Solo-Publikation bei VOODOO PRESS. Weitere UMC-Arbeiten sind in Vorbereitung.

 

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                                                                                                                                          Foto: Uwe Schinkel

 

Habe ich Vorbilder?

Ich bewundere, ja verehre eine ganze Reihe von Schriftstellern, doch ein
wirkliches Vorbild habe ich nicht. Wahrscheinlich wohl auch deshalb, weil man es als Autor vermeiden will, zum Nachahmer, zum reinen Epigonen, zu werden. Selbstverständlich "spuken" beim Schreiben meist mehr unbewusst als bewusst "Urgesteine" wie Poe, Machen, Bierce oder Lovecraft in meinem Kopf herum. Auch von Settings, Charakteren und Plots moderner Autoren wie King, Straub, Barker (die üblichen Verdächtigen halt) aber auch Laymon, Ketchum, Clegg, McCammon (die Liste ließe sich endlos fortführen) kann man sich nie vollkommen frei machen. Man muss sich halt permanent vor Augen führen, dass das Rad nicht neu erfunden werden kann, dass das Grundkonzept einer jeden phantastischen Erzählung eigentlich schon von einem anderen (meist unendlich besseren) Autoren Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zuvor entwickelt wurde.

Diese Tatsache sollte aber nicht zur Entmutigung führen. In meinen Augen kommt es stets mehr darauf an, wie eine Story erzählt wird, als wovon sie berichtet (obwohl auch das alles andere als unerheblich ist).

Die phantastischen Abenteuer einer Gruppe Jugendlicher während eines heißen Sommers (ein Plot, der mich auch nach Romanen wie "Es" oder "Sommer der Nacht" immer noch begeistern kann) hätten bei mir keine Chance, wenn die Handlung durch einen grausigen Stil 'verhunzt' würde; die Technik der Cidre- Herstellung dagegen(etwas, was mich beim besten Willen nicht die Bohne interessiert)  kann plötzlich zu einem Faszinosum mutieren, wenn sie von einem begnadeten Schriftsteller wie John Irving erläutert wird ("Gottes Werk und Teufels Beitrag" - um auch mal ein Beispiel aus dem nicht-phantastischen Bereich zu nennen).

Aber was erzähle ich da?

Trotz aller Dementi, ein Vorbild habe ich doch:

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Zugegeben, der Stil dieses "Herrn S." entspricht nicht gerade meinen Vorstellungen (er ist ein wenig - sagen wir mal - zu direkt und stereotyp - vor allem was das Thema 'Nacht' betrifft :-))) aber sein Selbstbewusstsein, seine Beharrlichkeit und sein unerschütterlicher Glaube an das eigene Können verdienen meinen allerhöchsten Respekt!

 

schreibend

Bevor ich mich dazu entschloss, alle Texte direkt in den PC zu hämmern, schrieb ich alles noch mit der Hand. (Auch die ersten beiden Teile von "KATZENDÄMMERUNG".)

 

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Der Autor bei Vor- Ort- Recherchen für KATZENDÄMMERUNG in YUCCA VALLEY - Kalifornien.   (SOMMER 1997)

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